Sie sagte zu mir: »Du kannst aus Scheiße kein Gold machen.«

»Doch, das kann ich. Und ich werde es dir beweisen.«

Niemand von uns will diese Zeit zurückhaben. Eine Phase in unserem Leben, die uns als Menschen trennte, statt vereinte, die einen Keil in unsere Gesellschaft presste, die voller unverhandelbarer Meinungen war, die so viel Bewegung reinbrachte, obwohl die Welt grad stillstand.

“Corona” hat den Menschen den Spiegel vorgehalten, war der Auslöser, neu zu bewerten und bisherige Überzeugungen zu hinterfragen. Beruflich war das für mich eine Phase, die ich so nie wieder erleben möchte (ich sage nur Systemerhalterin). Privat war es der Augenblick sich von altem zu trennen, um neue Wege gehen zu können.

Es waren Wege, die schon längst gegangen werden wollten.

In dieser Zeit, erkannte ich, wie viele Menschen (und auch ich selbst) ein Leben lebten, das nicht ihren eigensten Wünschen und Vorstellungen entspricht. Wie fremdgesteuert sie agieren, wie wichtig die Bedürfnisse und Träume anderer Menschen sind, wie sehr sie sich aus Angst vor Ablehnung verbiegen und zurücknehmen. Es tat mir besonders weh, wenn ich sah, wie Frauen vor mir standen, die litten. Die sich ihr ganzes Leben lang zurückstellten, sich unterordneten, ihren Mund hielten, statt laut aufzuschreien, weil es genug war.

Genug von Aufgaben.

Genug von fremdbestimmten gesellschaftlichen Verpflichtungen.

Genug von Ballast, von Unrecht und unfairen Behandlungen.

Genug von overthinking, genug von diesem unfassbaren Tempo, mit denen sie durch ihr Leben hetzten.

Nur um nie irgendwo anzukommen.

Als feinfühligem Mensch gelang es mir nicht mehr, meine Augen weiterhin zu verschließen. Weder vor dem, was ich bei anderen Menschen sah, noch vor dem, was ich in meinem eigenen Spiegel sah. Um nicht unterzugehen, musste ich handeln. Meine Entscheidungen waren nicht populär, aber für mein Überleben und das meiner Träume und Visionen lebensnotwendig.

Es folgten die dunkelsten Momente meines Lebens, in einer Phase, in der die Welt gerade sowieso in Dunkelheit gehüllt war. Und da hörte ich eine Frau sagen: »Du kannst aus Scheiße kein Gold machen.« Dieser Satz triggerte mich so sehr, dass er mich nicht mehr losließ. Ständig in meinem Kopf herumschwirrte, mich zwang, neue Denkweisen an den Tag zu legen. Mir war es wichtig, aus dem, was ich erlebt habe, Geschichten zu formen, die Frauen dabei unterstützen, wieder groß zu denken.

Und dann eines Tages lagen vor mir ein Notizbuch und ein Stift.

Die Worte die aus mir heraussprudelten, waren ehrlicher, als alles, was ich mir vorher zugestand. Sie waren weder zurückhaltend, noch von fremden Stimmen beeinflusst. Sie erinnerten mich daran, was Frauen schaffen können, wenn sie sich die Erlaubnis dazu erteilen, sie arbeiteten meine Geschichte auf und ließen mich Stück für Stück heilen. Durch sie war ich in der Lage, mein Hamsterrad, das mich bis dahin als Frau und Mensch verschlissen hatte (in das ich aber unbewusst freiwillig gestiegen bin), dauerhaft zu verlassen.

Und das ist mehr, als du dir gerade noch vorstellen kannst.

Auf meiner Festplatte dürfen zahlreiche Projekte wachsen. Sie sind in unterschiedlichen Stadien der Bearbeitung: teilweise als fertiges Manuskript oder als ein Projekt, an dem ich gerade arbeite.

Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind für Frauen geschrieben, die über sich hinauswachsen dürfen. Die genug vom Patriarchat haben, die genug von einem fremdbestimmten Leben haben. Die leben wollen und die Träume in sich tragen, die nun endlich Flügel bekommen müssen.

Heute schreibe ich für und über Frauen. Zeige ihnen durch meine Geschichten, was für sie möglich ist, wenn man alte, hinderliche Überzeugungen gegen neue förderliche austauscht.

Fuck the rosa Hamsterrad

Ein Ratgeber für Frauen, die genug vom Funktionieren haben. Die spüren: So kann es nicht weitergehen.

Alles beginnt mit einer Idee.

Wenn du nun weitere Fragen hast, an einer Zusammenarbeit interessiert bist oder mir ein Manuskript abkaufen möchtest (ich habe genug Ideen für tolle Bücher #justsaying) dann schreib mir eine Nachricht. Denn es wird Zeit, dass sich Frauen wieder ihren Träumen widmen und lernen groß zu denken!

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